Bluthochdruck

(siehe auch Bludtdruckmessung)

Bluthochdruck (auch arterielle Hypertonie oder Hypertonus) bedeutet, dass der Blutdruck in den Arterien krankhaft erhöht ist. Bluthochdruck tritt hauptsächlich als primäre Hypertonie, also Bluthochdruck "an sich", auf. Das bedeutet, dass der Bluthochdruck nicht durch andere Organerkrankungen verursacht wird. Nur bei etwa zehn bis fünfzehn Prozent der Betroffenen sind spezielle Erkrankungen, etwa der Nieren, Nebennieren oder der Schilddrüse (sekundäre Hypertonie) die Ursache. Mit der Behandlung dieser Krankheiten reguliert sich oft auch der erhöhte Druck. Bluthochdruck macht anfangs oft keine Beschwerden und bleibt so lange unentdeckt. Die Folgen für die Gesundheit sind jedoch schwerwiegend: Dauerhaft zu hoher Druck belastet das Herz, verengt die Gefäße, beschleunigt die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und verschlechtert so die Organdurchblutung. Damit ist Bluthochdruck führender Risikofaktor des Schlaganfalls und neben der Zuckerkrankheit Hauptursache von Herz-, Nieren- und Augenerkrankungen. Erste Symptome können Kopfschmerzen, Herzklopfen, Nervosität und Schlafstörungen sein.

Therapie: Zahlreiche wirksame und verträgliche Medikamente können den erhöhten Blutdruck senken. “Universale Arznei” ist eine gesunde Lebensweise. Dabei geht es um eine ausgewogene, den Stoffwechsel nicht belastende und möglichst salzarme Ernährung, regelmäßige Bewegung, wenig Stress, maßvollen Alkoholkonsum, Nichtrauchen. Bei Übergewicht sollte man abnehmen. All das hilft, den Blutdruck im "grünen Bereich" zu halten oder zu senken und bildet die Basis für eine erfolgreiche Therapie des Bluthochdrucks!

Normal sind Blutdruckwerte unter 140/90 mmHg.

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